Wildobst für den Garten

© Perma - Beratung & Design, Burkhard Kayser, www.wildobst.de

Definition

Wildobst sind alle Bäume und Sträucher, die eßbare Beeren, Früchte, Nüsse oder Blätter tragen, vom Menschen aber nur wenig genutzt bzw. züchterisch bearbeitet wurden. Dazu zählen Klassiker wie Holunder (Sambucus nigra), Zierpflanzen wie die Scheinquitte (Chaenomeles sp.), exotische wie die Pawpaw (Asimina triloba) oder solche, die fälschlicherweise für giftig gehalten werden wie die Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Andere eßbare Gehölze wie Apfel oder Birne gelten als Kulturobst, wobei die Abgrenzung manchmal schwierig ist (z.B. bei der Quitte (Cydonia oblonga)).


 

Planungsaspekte

Wer Wildobst pflanzt, sollte sich über die Nutzungsmöglichkeiten und Ansprüche der Gehölze im klaren sein. Trotz ihrer geringen züchterischen Bearbeitung haben manche der Pflanzen hohe Ansprüche, damit sie zufriedenstellend fruchten und tragen.





  • Die Sorten der Wildobstarten sind zwar schwer zu beschaffen, geschmacklich aber meist besser. Es gibt bitterstofffreie Sorten der Vogelbeere (v.a. 'Rosina') und Sorten der Kornelkirsche (Cornus mas-Sorten z.B. Titus, Jolico), die weniger der unangenehmen Säuren bilden.

Bayernkiwi (Actinidia arguta 'Weiki')





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